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18. August 2023

"If a robot can clean a toilet..."

14. Februar 2023

"The Great Decoupling" - Automation

22. August 2022

"Visions of Automation: A Comparative Discussion of Two Approaches"...

...ein Beitrag von Philipp Frey, der mit diesem Fazit endet: 

"I would argue that rather than trying to predict what effects automation will have in the future—a question that cannot be answered conclusively in a non-deterministic framework—research should rather focus on the much more interesting question of what automation could and even more importantly should be used for. Rather than committing themselves to supplying knowledge for the more or less successful management of the status quo, such a reorientation would challenge researchers to include the societal conditions under which technological innovation takes place in their reflections and to understand them as the (modifiable) result of human practice, thereby moving from a technology-focused approach to one rooted in social theory. This broadening of their perspective would then allow scientists to explore ways to commission technology in the interest of societal progress, while at the same time emphasizing that societal progress will not result from technological development by itself "

Frey verlagert damit den Blick auf eine andere Frage. Statt weiter im Geiste einer Kaffeesatzleserei (siehe hier und hier) darüber nachzusinnen, wie groß nun das Potential automatisierbarer Arbeitsgänge sein könnte, wieviele Arbeitsplätze dadurch verschwinden bzw. entstehen könnten, wäre es sinnvoller die Frage zu stellen, was Automatisierung leisten könnte und wozu sie genutzt werden sollte. 

Damit verbunden werden müsste dann folgende Differenzierung in der Debatte: 1) Routinisierbarkeit von Arbeitsgängen, damit diese standardisierbar und folglich automatisierbar sind; 2) tatsächliche Nutzung der Automatisierungsmöglichkeiten - das Potential ist unklar; 3) Standardisierbarkeit und folglich Automatisierbarkeit, ohne dass tatsächlich automatisiert wird - auch hier ist unklar, über welches Potential wir reden; 4) Tätigkeiten, die nicht standardisiert werden können, ohne ihre Qualität zu verändern, dennoch standardisiert werden. Zu diesen Tätigkeiten gelten alle, die sich auf konkrete Personen richten, deren Autonomie es zu wahren, zu ermöglichen oder zurückzugewinnen gilt, in der Reihenfolge also z. B. in der Pflege, im pädagogischen Handeln oder in der Arzt-Patient-Interaktion. Die Bologna-Reformen mit der Einführung gestufter Studiengänge und deren Definition in den Modulhandbüchern, die Einführung von ECTS-Punkten und "workloads" können hierzu ebenso gezählt werden. 

Sascha Liebermann

19. August 2022

Fire Fighting

Oil-tanker cleaning

10. November 2021

"Robots taking over jobs can be an opportunity"

10. Dezember 2019

"The World is automating..."


26. November 2019

"Democrats, Avoid the Robot Rabbit Hole...

...The automation obsession is an escapist fantasy", schrieb Paul Krugman in der New York Times. Seine Ausführungen sind differenziert, er kritisiert die Fokussierung Andrew Yangs auf "technologische Arbeitslosigkeit" - wobei Yang erheblich breiter für seine "Freedom Dividend" argumentiert. Krugmans Gegenvorschlag ist ein ganz sozialdemokratischer: mehr öffentliche Investitionen, es gebe genug Arbeit in den USA. Das hat nur einen Haken, denn weder wird so der Vorrang von Erwerbstätigkeit aufgegeben, noch unbezahlte Arbeit aufgewertet, die von öffentlichen Investitionen nichts hätte. Sie bliebe nachrangig. Krugmans Hinweis darauf, dass die Entwicklung der Produktivität in den letzten zehn Jahren nicht auf eine "Disruption" und massenhafte Substitution menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen hinweist, ist hilfreich, zugleich aber in der Diagnose kurzsichtig. Was genau die Digitalisierung bringen wird, weiß niemand und weshalb die Produktivitätsraten nicht so stark steigen, könnte auch etwas mit der Entwertung von Leistung zu tun haben, wenn jeder Arbeitsplatz für wertvoll gehalten wir, ganz gleich, ob er benötigt wird oder nicht.

Sascha Liebermann

18. November 2019

5. Juli 2019

Albert Wenger "Universal Basic Income: An Introduction"...

...auf Basis dieses Textes hielt Albert Wenger eine Rede bei der 72nd Annual NYU Labor Conference. Siehe auch frühere Beiträge von uns zu Albert Wenger hier.

5. Juni 2019

"The Revolution Need Not Be Automated" - but why aiming at "productivity-enhancing tasks for people" at all?

Diese Frage stellt sich angesichts eines Beitrags von Daron Acemoglu und Pasqual Restrepo auf Project Syndicate. Am Ende des Beitrags heißt es:

"No wonder adopting new automation technologies has become profitable even when the technologies themselves are not particularly productive. Such failures in the market for innovation and technology seem to be promoting precisely the wrong kind of AI. A single-minded focus on automating more and more tasks is translating into low productivity and wage growth and a declining labor share of value added.This doesn’t have to be the case. By recognizing an obvious market failure and redirecting AI development toward the creation of new productivity-enhancing tasks for people, we can achieve shared prosperity once again. We dare not hazard the alternatives."

"Tasks for people" zu schaffen ist kein Selbstzweck, warum fokussieren die Autoren so darauf? Und über welche "tasks" sprechen sie? Nur über Erwerbstätigkeit. Ein sehr beschränkter Blick, der der Haltung nahekommt, Beschäftigung zu schaffen sei entscheidend.

Sascha Liebermann

6. März 2019

4. Dezember 2018

"Den Mut zu haben, grundsätzlich zu denken"...



Website von Simone Menne
Anne Will Mediathek

Wie es nun um die Digitalisierung und etwaige Folgen steht, sei dahingestellt, aber, wie in dem Ausschnitt deutlich wird, wäre es angebracht, grundsätzliche Fragen zu stellen, ob denn der Sozialstaat heutiger Gestalt der Demokratie angemessen ist, ob denn unser Verständnis von Bildung und Employability wirklich Bildungsprozessen förderlich oder nicht eher hinderlich ist. Da kann Jens Spahn lange den Sozialstaat verteidigen, wenn er darauf keine Antworten bietet.

Aus dem die Sendung betreffenden Blogbeitrag von Simone Menne:

"The most interesting topic for me

One radical concept introduced on the show was an unconditional basic income. It is disruptive and is based on, among others, the idea that people become more innovative when they are not supervised or forced to do a job they don’t like. At the same time, it could of course invite people to do nothing. But I believe that we should value social work and creative work more than we did in the past. On the show, all politicians, no matter from which party, were against it, but for me the concept is very appealing.
What’s next?

So what did I take away from the discussion? Regarding an unconditional basic income, I have to do some homework, as I don’t yet know how such a system is supposed to be financed. That is of course an important question that no one could answer during the discussion. So I’ll do a bit of digging, to see if it could be feasible."

Sascha Liebermann

19. November 2018

"Will Robots Automate Your Job Away? Full Employment, Basic Income, And Economic Democracy"...

...ein Working Paper von Ewan McGaughey aus dem März dieses Jahres.

30. August 2018

Roboter greift Süßwaren und räumt sie ein


15. August 2018

14. August 2018

15. Juni 2018

14. Juni 2018