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12. Oktober 2017

Vom Verbreiten einer "urheberlosen" Umfrage und dem Umgang mit Social Media

Vor kurzem haben wir auf eine fragwürdige Umfrage hingewiesen, deren Gegenstand war, ob das Bündnis Grundeinkommen angesichts seines Abschneidens bei der Bundestagswahl sich auflösen solle. Zuerst schien der Urheber im Grünen Netzwerk Grundeinkommen zu finden zu sein, was sich nicht bestätigen ließ. Dann schien es, nach Auskunft des Archiv Grundeinkommen, als habe das Netzwerk Grundeinkommen damit etwas zu tun, da auf seiner Seite die Umfrage mit eigenem Begleittext ohne Hinweis auf einen Urheber verbreitet wurde. Mittlerweile schreibt das Netzwerk Grundeinkomen, dass es diese Umfrage nicht initiiert, sondern nur aufgegriffen habe (siehe hier). Die Plattform strawpoll kann - laut Auskunft des Netzwerks - offenbar ebensowenig Angaben darüber machen, wer die Umfrage eingerichtet hat (siehe ausführliches Zitat beim Archiv Grundeinkommen)

Welchen Schluß zieht man nun daraus? Auf jeden Fall diesen: mit dem Verbreiten von Umfragen und dergleichem, die sich keinem Urheber zuschreiben lassen, sollte sorgsam umgegangen werden. Sonst kann leicht der Eindruck enstehen, dass nicht "mit offenen Karten" gespielt und agitiert wird.

Sascha Liebermann

10. Juli 2017

6. Juli 2017

"Grundeinkommen in Schleswig-Holstein? - Reality Check"...

...ein Beitrag von Ronald Heinrich, Bundestagskandidat des Bündnis Grundeinkommen (Landesverband Bayern", in der Huffington Post.

5. Juli 2017

"Emanzipation für alle" - auch für Familie...

...ein Beitrag von Svenja (Baukje) Dobberstein im Forum von der freitag. Zur Phoenix-Runde, auf die der Beitrag sich bezieht, siehe den Kommentar von Sascha Liebermann "Befreiung durch Bildung oder durch Machtumverteilung?"

27. September 2016