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30. Dezember 2023

"Die Erwerbsnorm ist das Problem"

13. September 2023

Treffend

8. Juni 2023

"Emanzipatorisch"

Eine berechtigte Frage: Dient das Adjektiv nur dazu, eine Abgrenzung vorzunehmen gegenüber anderen Konzeptualisierungen eines BGE oder markiert es doch zugleich eine Abkanzelung aller Vorschläge, die nicht genauso gestrickt sind wie es selbst?

Sascha Liebermann

23. November 2022

"Man stelle sich mal vor..."

22. November 2022

Nicht auszumalen, wohin das führte

10. November 2022

Allerdings...

..., es ist nachvollziehbar, dass man als Regierung kleine Erfolge bzw. Fortschritte feiert, weil solche Veränderungen errungen werden müssen. Doch daraus etwas zu machen, das es nicht ist, wirkt doch befremdlich. Sowohl Sanktionen bleiben erhalten als auch Mitwirkungspflichten, daran ändern rhetorische Aufhübschungen nichts. Leistungsbezieher müssen sich an einem Zeil orientieren, das über allem anderen steht: Erwerbstätigkeit.

Sascha Liebermann

6. November 2022

Paternalismus, zurechtgerückt

19. August 2022

Existenzminimum ist Existenzminimum - ohne Vorbehalt

17. August 2022

Geld für's Nichtstun? Von wegen

3. August 2022

Was wir uns nicht leisten können - Perspektivwechsel

31. Mai 2022

Finde den Fehler...

...- denn zwischen Bedingungslosem Grundeinkommen und Solidarität besteht kein Gegensatz. Auch wenn es ein BGE gibt, stellt sich die Frage für jeden, was er beitragen kann und will, doch sie stellt sich in aller Offenheit und wird nicht auf Erwerbsbeteiligung beschränkt, und sie stellt sich umfassender, denn jegliches Engagement zählt, auch wenn es nur dazu dient, den eigenen Alltag gut bewältigen zu können, weil das eine große Herausforderung ist. Ausgangspunkt muss hierbei die vorbehaltlos geltende Anerkennung der Bürger um ihrer selbst willen sein, denn sie tragen das Gemeinwesen. Wer daran zweifelt, zweifelt an den Grundfesten der Demokratie.

Sascha Liebermann

 

23. Mai 2022

Erwerbsnorm und Stigmatisierung

4. Mai 2022

Egalisierung von Unterschieden

26. April 2022

"Gleiches gleich"

20. Dezember 2021

"Bedingungslosigkeit irritiert Paternalismus"

In seinem Beitrag in Jacobin - zumindest in den Ausführungen zu Beginn, da er hinter einer Bezahlschranke ist - beschreibt Alexander Brentler gleich zu Beginn die Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit, ohne deren Grund zu nennen. Es ist nicht (Erwerbs-)Arbeitslosigkeit als solche, die diese Folgen verursacht, es ihre normative Seite, ein gesellschaftlich unerwünschter Zustand zu sein, der deswegen sobald als möglich wieder verlassen werden soll. Darauf sollen alle vom Gesetzgeber bestimmten Instrumente hinwirken. Stigmatisierung ist also Folge einer normativen Bewertung eines bestimmten Handelns. Dann schreibt er:

"Als Kompensation für Sorgearbeit ist das BGE ein wenig zielgenaues Instrument. Wer sich wirklich Vollzeit um andere kümmert, hat mehr verdient als ein Existenzminimum. Die »Freiheit«, die das BGE verspricht, zielt eher auf Selbstentfaltung ab – daher sein besonderer Appeal unter Kreativen. Die unausgesprochene Erwartung lautet, das Leben über die Erwerbsarbeit hinaus als zielorientierte Karriere zu begreifen."

Will Brentler Sorgetätigkeiten, die in der Familie erbracht werden, in ein Lohnarbeitsverhältnis verwandeln? Dann würde genau zerstört, was es von einem solchen gerade unterscheidet. In der Tat stellt sich die Frage, was die angemessene Höhe eines BGEs wäre, doch sie ändert nichts daran, dass eine Bezahlung für eine Leistung nicht die Person um ihrer selbst willen in den Blick nimmt, sondern nur die erbrachte Leistung. Insofern ist es auch richtig zu sagen, die Person hat dann "mehr verdient", wie Brentler meint, ein BGE hingegen will aber zuerst einmal die Person um ihrer selbst willen zum Kriterium für Einkommenssicherung erheben.

Wie Brentler dann zu dem Schluss kommt, dass ein BGE dazu führe "das Leben [...] als zielorientierte Karriere" zu begreifen, bleibt unklar. Es mag BGE-Befürworter geben, die solche Erwartungen hegen, ein BGE für sich führt dazu nicht. Eine Frage allerdings, der wir in unseren Lebensverhältnissen nicht ausweichen können, ist die, wie man zum Wohlergehen des Gemeinwesens beitragen will, denn sie stellt sich, ganz gleich, ob wir das wollen oder nicht. Ein BGE lässt aber gerade frei, worin die Antworten darauf liegen. 

Ob der Autor im Verlauf des Artikels womöglich sein Augenmerk darauf richtet?

Sascha Liebermann

7. Dezember 2021

Volltreffer - "Teilhabevereinbarung" bedeutet Anerkennung unter Vorbehalt

Bedingungsloses Grundeinkommen und Care-Ökonomie

Siehe unsere Beiträge dazu hier und hier.

24. November 2021

"Kosten" sind letztlich stets Einkommen, damit Ermöglichung...

..., man könnte auch umgekehrt sagen, keine Kosten ohne Einkommen, denn wenn ich in etwas investieren will, muss ich die Mittel dazu schon haben (ob in bar oder als Kredit oder wie auch immer). Was hiermit jedoch nicht abgebildet wird, das ist die Lebenssphäre, in der der Einzelne sich selbst "investiert" und dafür auch nur etwas zurückerhält, was ihn als konkrete Person betrifft, was nicht übertragbar ist auf andere. Das ist Hinwendung zueinander, Anerkennung durch einander. 

Sascha Liebermann 

8. November 2021

"Entmündigung wird als Solidarität verkauft"

14. September 2021

"Sozial ist, was Würde wahrt"