🗓 Grundeinkommen und Nachhaltigkeit
— Baukje (@BaukjeDobbie) July 11, 2021
🌻 Kann Grund-aus-kommen Entschleunigung unserer Lebensverhältnisse mit sich bringen und damit mehr Nachhaltigkeit?
🗣 Diskutiert gemeinsam mit uns und Adrienne Goehler am Mittwoch 14.07. 19 Uhr.
Anmeldung: https://t.co/ALDqqBuOnj pic.twitter.com/mfc1ouLmj3
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12. Juli 2021
4. Januar 2021
Adrienne Goehlers Buch ist auf Englisch erschienen...
...die Übersetzung - "Sustainability needs Deceleration needs Basic Income Livelihood" - ist hier frei zugänglich wie Basic Income News berichtet.
25. Mai 2020
"Das große Experiment in der Lausitz" - Hannes Koch über das neue Buch von Adrienne Goehler...
...und die Überlegungen zu einem Feldexperiment in der Lausitz, eine Region, die durch den Braunkohletagebau geprägt ist. Hier geht es zum Beitrag.
Die Hoffnung auf Feldexperimente und wichtige Einsichten, die sie liefern könnten, vermag ich nicht zu teilen, das hat methodische, aber auch politische praktische Gründe, siehe hier. Weitere Beiträge zu Feldexperimenten von unserer Seite siehe hier.
Verstehen kann ich die Hoffnung darauf, dass solche Feldexperimente womöglich Zweifel auflösen könnten, die häufig anzutreffen sind, dass sie endlich einmal mit aller Klarheit zeigen, wie unbegründet viele Befürchtungen sind. Doch wenn solche Zweifel dadurch aufgelöst werden würden, hätte es nicht mit der methodischen Belastbarkeit der Ergebnisse zu tun, sondern damit, die methodischen Eigenheiten und Grenzen nicht nachvollziehen zu können.
Etwas anderes wiegt schwerer: Weshalb verlassen wir uns nicht mehr auf unsere Erfahrung? Wir können in zweierlei Hinsicht daraus wichtige Schlüsse ziehen. Auf der einen Seite gründet sich die Demokratie in Deutschland und beruft sich explizit darauf, auf die Mündigkeit der Bürger zu setzen, weil sonst gar nichts funktioniert. Gerade in den letzten Monaten haben sich Amtsträger darauf immer ausdrücklich bezogen, weil sonst die Kontaktbeschränkungsmaßnahmen gar nicht durchzusetzen gewesen wären. Das scheinen wir als Bürger aber nicht ernst zu nehmen. Auf der anderen Seite weiß jeder aus eigener Erfahrung - nicht aus Alltagstheorien, die das "Anreizdenken" schon in sich aufgesogen haben -, dass nur diejenigen, die sich für eine Sache wirklich interessieren, auch die mit ihr zusammenhängenden Aufgaben angemessen erledigen können. Genauso wissen wir, wozu es führt, wenn jemand etwas nicht wirklich tun will, weil er entweder kein Interesse hat oder ihm die Aufgabe missfällt. Statt diesen Erfahrungen zu vertrauen, setzen wir doch lieber auf Erziehung, sogar in Unternehmen.
Sascha Liebermann
Die Hoffnung auf Feldexperimente und wichtige Einsichten, die sie liefern könnten, vermag ich nicht zu teilen, das hat methodische, aber auch politische praktische Gründe, siehe hier. Weitere Beiträge zu Feldexperimenten von unserer Seite siehe hier.
Verstehen kann ich die Hoffnung darauf, dass solche Feldexperimente womöglich Zweifel auflösen könnten, die häufig anzutreffen sind, dass sie endlich einmal mit aller Klarheit zeigen, wie unbegründet viele Befürchtungen sind. Doch wenn solche Zweifel dadurch aufgelöst werden würden, hätte es nicht mit der methodischen Belastbarkeit der Ergebnisse zu tun, sondern damit, die methodischen Eigenheiten und Grenzen nicht nachvollziehen zu können.
Etwas anderes wiegt schwerer: Weshalb verlassen wir uns nicht mehr auf unsere Erfahrung? Wir können in zweierlei Hinsicht daraus wichtige Schlüsse ziehen. Auf der einen Seite gründet sich die Demokratie in Deutschland und beruft sich explizit darauf, auf die Mündigkeit der Bürger zu setzen, weil sonst gar nichts funktioniert. Gerade in den letzten Monaten haben sich Amtsträger darauf immer ausdrücklich bezogen, weil sonst die Kontaktbeschränkungsmaßnahmen gar nicht durchzusetzen gewesen wären. Das scheinen wir als Bürger aber nicht ernst zu nehmen. Auf der anderen Seite weiß jeder aus eigener Erfahrung - nicht aus Alltagstheorien, die das "Anreizdenken" schon in sich aufgesogen haben -, dass nur diejenigen, die sich für eine Sache wirklich interessieren, auch die mit ihr zusammenhängenden Aufgaben angemessen erledigen können. Genauso wissen wir, wozu es führt, wenn jemand etwas nicht wirklich tun will, weil er entweder kein Interesse hat oder ihm die Aufgabe missfällt. Statt diesen Erfahrungen zu vertrauen, setzen wir doch lieber auf Erziehung, sogar in Unternehmen.
Sascha Liebermann
27. April 2020
"Rückenwind für das bedingungslose Grundeinkommen?" - Diskussion im Deutschlandfunk...
Siehe einen früheren Beitrag von uns zu Ausführungen Ursula Weidenfelds hier.Bedingungsloses Grundeinkommen - ich habe zwei Stunden lang mit Hörerinnen und Hörern, mit Adrienne Goehler und Ursula Weidenfeld darüber gesprochen und was soll ich sagen: es geht bei dem Thema um mehr als nur ums Geld https://t.co/80ER2t8zQ5 @dlfkultur #Grundeinkommen— Vladimir Balzer (@radiovladi) April 25, 2020
27. März 2020
"Das Begreifen des Grundeinkommens im politischen Raum"...
"Das Begreifen des Grundeinkommen im politischen Raum kommt mir immer noch eher wie ein Automat vor, bei dem die Münze, die man eingeworfen hat, noch oben im Schlitz festhängt. Und jetzt muss man ein bisschen am Apparat rütteln, damit der Groschen fällt."https://t.co/GB45pTE6sc— Susanne Wiest 🌿 (@susannewiest) March 26, 2020
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