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21. September 2021

"Was haben die Linken eigentlich gegen das Grundeinkommen?" - Rezension des jüngsten Buches von Karl Reitter

Interessant sind auch solche Zitate darin: "Hartz IV war kein Betriebsunfall".

Sascha Liebermann 

13. August 2021

Replik auf Replik - Ralf Krämer und Karl Reitter in der Diskussion...

 ...die Beiträge finden sich bei Labournet. Ralf Krämer schreibt an einer Stelle:

"Ich könnte jetzt auch aufschreiben, wieso m.E. manche Leute so hartnäckig und geradezu fanatisch und dabei unter Missachtung von sozialen und politökonomischen Fakten und Zusammenhängen ihre BGE-Illusionen propagieren."

Es ist eine nicht selten anzutreffende Charakterisierung, dass BGE-Befürworter "geradezu fanatisch" ihre Position vertreten, Michael Schlecht hat sie einst mit evangelikalen Sekten verglichen. Krämer schränkt immerhin ein, dass es manche gebe, die das tun, attestiert ihnen auch schnell, Unfug zu reden. Norbert Häring wähnte sich gar in der Lage, dass BGE-Befürworter auf seinen Beitrag zurückschlugen, obwohl darin lediglich scharf argumentiert wurde - was er stets zu tun pflegt. 

Lebendige Diskussion lebt durchaus auch von polemischen Zuspitzungen, solange diese sich an der Sache orientieren und nicht Personen angreifen, dagegen ist nichts einzuwenden. Und in der Tat gibt es fundamentalistische Haltungen, die nicht weiterführen. Doch gilt das nicht etwa auch für manche Äußerungen derer (siehe auch hier), die anderen das vorwerfen? Wie viele Stellungnahmen zum BGE gibt es, die sich nicht einmal die Mühe machen, ernsthaft auf die differenzierte Diskussion einzugehen oder tendenziös Ausführungen zu ihren Gunsten ausschnitthaft zu verwenden? 

Eine Diskussion, die sich auf das Picken fauler Rosinen beschränkt, kann nicht weiterführen.

Sascha Liebermann

25. Mai 2021

"Das Grundeinkommen depotenziert die ökonomische, soziale und symbolische Zentralität der Lohn- und Erwerbsarbeit"

10. Mai 2021

Karl Reitter über Niedriglöhne und Bedingungsloses Grundeinkommen

Karl Reitter über Primär- und Sekundärverteilung

Siehe auch den Kapitelauszug hier

8. März 2021

Deshalb geht es schleppend voran mit dem BGE: die Vorbehalte gegenüber individueller Verhandlungsmacht

29. September 2020

Karl Reitter über linke Kritik am Grundeinkommen



Siehe auch frühere Kommentare zur Karl Reitters Beiträgen hier.

12. März 2019

"Das bedingungslose Grundeinkommen als emanzipatorischer Weg aus dem Kapitalismus"



Hier geht es zum Programm der Veranstaltung in Kärnten. Bei Youtube sollen bald die anderen Teile eingestellt werden.

2. August 2017

"Natürlich kann ein eingeführtes BGE auch Nachteile mit sich bringen. Aber..."

...darauf kommt Karl Reitter, Lektor für Sozialphilosophie an der Universität Wien und langjähriger Befürworter eines Bedingungslosen Grundeinkommens, am Ende eines Beitrag auf der Website der Kommunistischen Partei Österreichs zu sprechen. Er fährt dann fort:

"....– und das ist die Frage – welche Forderung kann das nicht? Gibt es überhaupt eine Perspektive, die ausschließlich positive, emanzipatorische Effekte haben muss? Können etwa Lohnerhöhungen nicht zur weiterer Spaltung der ArbeiterInnenklasse beitragen? Kann eine „Belebung der Wirtschaft“ nicht auch ökologisch katastrophale Folgen zeitigen? Usw. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass so manche linke KritikerInnen des BGE mit zweierlei Maß messen."
Diese Bemerkung über die Nachteile ist insofern wichtig, als sie, wie Reitter zurecht schreibt, als Einwand grundsätzlicher Art gegen das BGE vorgebracht wird, so z.B. von Anke Hassel (siehe hier und hier), Christoph Butterwegge (siehe hier und hier) und Werner Vontobel (siehe hier und hier). Die Sorge vor den Nachteilen, die da artikuliert wird, verunmöglicht jeden Schritt, der vom Bestehenden wegführen würde. Wäre sie nun bloß Ausdruck eines persönlichen Unbehagens, nun gut, sie jedoch als allgemeinen Einwand zu gebrauchen führt zu bevormundendem Paternalismus.

Sascha Liebermann

21. März 2016

"Würde das Grundeinkommen den Sozialstaat zerstören?"...

...ein Replik von Karl Reitter auf Markus Marterbauer. Eine Diskussion auf dem Österreichischen Webportal Mosaik. In Deutschland zählt Christoph Butterwegge (siehe auch hier) zu denjenigen, die den erwerbsarbeitszentrierten Sozialstaat gegen das Bedingungslose Grundeinkommen verteidigen.