Aufzeichnung des Online-Events vom 7.10.2021, moderiert von @EnnoMail: Bianca Blum über Lektionen aus Globalisierung & Pandemie für Wirtschafts-, Umwelt- & Sozialpolitik, Bernhard Neumärker zum #NettoGrundEinkommen & @susannewiest zur Petitionsanhörung. ➡️ https://t.co/L9x08rGG2j pic.twitter.com/UhAjas3Zjq
— Mensch in Germany (@InMensch) October 13, 2021
17. Oktober 2021
28. Januar 2021
Bernhard Neumärker zum "Netto-Grundeinkommen"
#NettoGrundEinkommen JETZT: "Nach Neumärkers Ansicht hat die #Pandemie die Notwendigkeit eines Umdenkens verdeutlicht, weil viele Menschen finanzielle Verluste erlitten hätten & der Staat mit herkömmlichen Mitteln keine #Solidarität mehr erreichen könne." https://t.co/D2AVkvQK0P
— Mensch in Germany (@InMensch) January 26, 2021
7. Dezember 2020
"Das Nettogrundeinkommen: Sofort implementierbar"
Das #NettoGrundEinkommen: Sofort implementierbar, ohne zusätzliche Defizite finanzierbar & günstiger als die aktuellen Hilfsmaßnahmen. Worauf wartet die Politik noch? #SharingIsCaring! 🙌 https://t.co/x7hdfXRsx3 pic.twitter.com/TYQmm2JrRx
— Mensch in Germany (@InMensch) December 4, 2020
28. Oktober 2020
"Bedingungsloses Grundeinkommen: Aus der Utopie wird eine Möglichkeit "...
...schreibt Tanja Brandes in der Berliner Zeitung
"Bedingungsarme Grundsicherung verlängern statt befristetes Krisengrundeinkommen für alle"...
...dafür plädiert Jürgen Schupp in einer Stellungnahme auf Seiten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Er schreibt:
"Die befristete Aussetzung von Sanktionen, die vereinfachte Vermögensprüfung und auch die Erstattung der Wohnkosten sollten also vielmehr genutzt werden, diese Leistungen auch neuen Gruppen wie Solo-Selbständigen, Kulturschaffenden oder Honorarkräften zu öffnen – und zwar mit einer Kultur von mehr Vertrauen seitens der Behörden. Die Klärung der Debatte, ob ein solches bedingungsärmeres System der sozialen Sicherung auch längerfristig die überlegene Alternative zu garantistischen Grundeinkommensmodellen darstellt, sollte auf die Zeit nach der Corona-Krise vertagt werden, wenn auch Fragen eines möglichen Missbrauchs der bestehenden Regelungen empirisch beantwortet werden können. Auf der Tagesordnung sollte das Thema Grundeinkommen auf jeden Fall bleiben."Womöglich wäre es einfacher, den von ihm vorgeschlagenen Weg zu gehen, allerdings änderte er nichts an der grundsätzlichen Stigmatisierung von Leistungsbeziehern, denn die normative Basis dieser Sicherungsleistungen bliebe dieselbe. Es ist richtig, dass auch das in der Anhörung vorgeschlagene Netto-Grundeinkommen diese normative Basis nur vorübergehend aussetzen würde - aber immerhin. Grundsätzlich stellt sich doch die Frage, was das normative Zentrum des Sicherungssystems sein soll: Erwerbstätigkeit oder Zugehörigkeit (hier mit Berechtigungsregelungen für Nicht-Staatsbürger)? Dazu könnte die Auseinandersetzung mit dem NGE beitragen und ebenso die Maßnahmen, die Schupp vorschlägt. Letztlich wird alles davon abhängen, ob der Wille da ist, den Sozialstaat auf ein anderes Fundament zu stellen, Ansatzpunkte dafür gibt es ganz einfache: die Freibeträge in der Einkommensteuer. Es gibt sie schon, sie stellen einen Rechtsanspruch dar - auch für diejenigen, die sie nicht brauchen, das scheinen nur selbst gestandene Sozialpolitiker nicht zu wissen.
Sascha Liebermann