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9. Dezember 2025

"Grundeinkommen - ein Kulturimpuls" - ein älterer Film, in der Sache nicht alt geworden...

...ganz besonders in den Interviews, die geführt wurden und all die Widersprüche freilegen, mit denen soziale Wirklichkeit gedeutet wird.

14. Februar 2022

Gegen den Strich gebürstet - ein Gespräch von Daniel Häni und Enno Schmidt...

...über Götz W. Werner, Wendungen in seinem Leben, verschiedene Seiten seiner Persönlichkeit, flache Nachrufe, gelebtes Unternehmertum, seine Aufgabe im Gemeinwesen, die falsche Entgegensetzung von Egoismus und Altruismus und die Selbstverständlichkeit, den Menschen als initiatives Wesen zu sehen.

Sascha Liebermann 

4. November 2020

Nach wie vor sehenswert: "Grundeinkommen - ein Kulturimpuls"

20. Oktober 2020

"Im Gespräch mit Daniel Häni"...


..., der einer der Initianten der Eidgenössischen Volksinitiative in der Schweiz war, über die 2016 abgestimmt wurde. 

7. Juli 2020

Radio DRS 1 - Daniel Häni und Reiner Eichenberger im Gespräch über ein Bedingungsloses Grundeinkommen



Hier geht es zur Sendung "Echo der Zeit", Radio DRS (Schweiz)

Frühere Beiträge zu Äußerungen Reiner Eichenberges, siehe hier.

19. Mai 2020

11. Mai 2018

7. Februar 2018

"Wolf im Schafspelz" - Daniel Häni antwortet Thomas Straubhaar...

...der in der Basler Zeitung ein Interview zum Bedingungslosen Grundeinkommen gegeben hatte. Hänis Beitrag ist in der gleichen Zeitung erschienen. Siehe ebenso den Kommentar von Sascha Liebermann.

23. November 2017

Pro und Contra Bedingungsloses Grundeinkommen in der taz...

...für die Pro-Seite Daniel Häni, für die Contra-Seite Ulrike Herrmann. Hier geht es zum Beitrag.

Über den Beitrag von Ulrike Herrmann kann man sich nur wundern angesichts differenzierter Finanzierungsüberlegungen (z. B. von Helmut Pelzer und Ute Fischer) jenseits des von ihr gewählten Beispiels. Dass das Sozialbudget nicht einfach umgerechnet werden kann in ein BGE, ist klar. Genauso klar ist aber, dass heute erworbene Ansprüche sehr wohl anteilig durch den Betrag eines BGE gedeckt werden können. Also müsste man niemandem etwas "wegnehmen", wie Herrmann bemerkt. Gleichwohl stellt sich die Frage, welche Sicherungssysteme wir in Zukunft haben wollen, welche sinnvoll sind, ob es Aufgabe solcher Systeme ist, den Lebensstandard abzusichern. Ein BGE pro Person, das in Haushalten kumulieren würde, eröffnet eine andere Perspektive.

(siehe "Befreiung durch Bildung oder durch „Machtumverteilung“? – zur Diskussion in der Phoenix-Runde" und weitere Kommentare zu Ausführungen von Ulrike Herrmann)

Sascha Liebermann

23. Oktober 2017

"Sehnsucht Arbeit. Sozialer Aufstieg in Zeiten des Universal Basic Income - MAK FUTURE LAB"


Teilnehmer: Verena Dengler, Künstlerin; Daniel Häni, Unternehmer, Gründer der Initiative Grundeinkommen; Markus Marterbauer, Leiter der Abteilung Wirtschaftswissenschaften und Statistik, Arbeiterkammer Wien; Friederike Spiecker, Ökonomin (Makroskop; Kommentare zu früher von ihr - Heiner Flassbeck - geäußerten Einwänden, siehe hier und hier); Christian Tod, Filmemacher (Regisseur von Free Lunch Society); Moderation: Christoph Thun-Hohenstein, Generaldirektor des MAK und Leiter der VIENNA BIENNALE

8. September 2017

"Das Grundeinkommen ist eine Lebens-Versicherung für den Lebensfall"...

...so ist ein Interview mit Daniel Häni (Ausgabe 5/2017) überschrieben, das in der Zeitung "Politik und Kultur" des Deutschen Kulturrats erschienen ist.

29. Juni 2017

Befreiung durch Bildung oder durch "Machtumverteilung"? - zur Diskussion in der Phoenix-Runde



Das Video ist auch unter dieser Adresse zugänglich.

Am 27. Juni wurde in der Phoenix-Runde über das Bedingungslose Grundeinkommen diskutiert. 45 Minuten waren dafür vorgesehen, das ist nicht viel, aber auch nicht nichts. Mit Anke Hassel (Hertie School of Governance/ WSI Hans Böckler Stiftung) und Ulrike Herrmann (taz) waren zwei Kritikerinnen eingeladen, die sich schon öfter zur Sache geäußert haben. Daniel Häni und Michael Opielka (Ernst-Abbe-Hochschule Jena) auf der anderen Seite sind erfahrene Befürworter. Die Diskussion zeigte, dass zwischen beiden "Lagern" keine Brücken gebaut werden konnten, das hatte auch mit Werthaltungen zu tun. Frau Hassel und Frau Herrmann finden es eben falsch, Geld mit der "Gießkanne" (Herrmann") zu verteilen. Sie plädieren für eine - wie ich es nennen würde - Befreiung von oben zur Erwerbstätigkeit durch Bildung (Hassel, Herrmann), nicht aber für eine Befreiung des Individuums als Bürger eines Gemeinwesens durch "Machtumverteilung" (Häni), also eine Befreiung von unten durch Erweiterung von Handlungsmöglichkeiten ohne Richtungsweisung. Während Häni und Opielka darauf hinwiesen, dass ein BGE durch Einkommenssicherheit zu einer Machtumverteilung führe, zu einer Ermächtigung, betonten Hassel und Herrmann, dass Teilhabe durch Bildung entscheidend sei. Sie stellten aber nicht die Frage, auf welcher Basis Bildungsprozesse sich am besten entfalten können, denn dann hätten sie im Grunde zum BGE gelangen müssen, wenn das Bildungswollen ernst gemeint ist. Sonst bleibt es eine Bildungsverordnung. Weil beide aber eher die Verordnungshaltung vertraten, war der Weg zueinander versperrt. Deswegen stieg wahrscheinlich keine von beiden auf den Hinweis Opielkas wie Hänis ein, dass ein Verständnis von Arbeit, das sich auf Erwerbsarbeit fokussiere, andere Tätigkeitsformen schlicht unter den Tisch fallen lasse. Hassel "glaube" daran, dass ein Arbeitgeber eben den Lohn eines Mitarbeiters, der ein BGE erhalte, kürzen würde. Dass dies nicht ohne Zustimmung des Mitarbeiters möglich ist, darauf wurde nicht eingegangen oder anders gesagt: die Machtumverteilung wurde nicht ernst genommen. Wie überhaupt der Einzelne in seinen Selbstbestimmungsfähigkeiten und in seiner tatsächlichen Selbstbestimmung, wie sie der politischen Ordnung der Demokratie zugrundeliegt, nicht ernst genommen wurde. Darauf konnte Häni noch so emphatisch hinweisen, er erreichte Hassel und Herrmann nicht. Aufregung verursachte auch das Taschenrechner-Beispiel, dass eine Familie mit zwei Kindern über ein Haushaltseinkommen von 48 Tausend Euro pro Jahr verfügen würde, wenn das BGE mit 1000 Euro angesetzt wäre. Da war offenbar auch Opielka mulmig zumute. Dabei wurde vergessen zu erwähnen, dass dieser Fall nur für einen bestimmten Zeitraum gelten würde, solange nämlich, wie die Kinder zuhause wohnen, nicht aber, wenn sie das Elternhaus verlassen haben. Und worin besteht eigentlich der Skandal dieser Höhe, wenn die mittleren Einkommen in Deutschland betrachtet werden, wie dies die Hans Böckler Stiftung einst getan hat:



Wer einen Boden einziehen will, auf dem jeder sicher stehen kann, der kommt nicht umhin, über den Bedarf von Familien zu reden, ein Bedarf an Zeit frei von anderen Verpflichtungen - und der ist hoch.

Insgesamt war die Diskussion in der Sendung etwas zu aufgeregt, so dass Argumente nicht in Ruhe vorgebracht werden konnten, vielleicht war diese Aufregung jedoch eine Reaktion darauf, wie wenig sich auf die befürwortenden Argumente eingelassen, wie sehr sie verkürzt wurden.

Sascha Liebermann

Nachtrag: Michael Opielka hat einen auch selbstkritischen Kommentar zur Diskussion veröffentlicht und weist auf die mangelnde Bereitschaft zur Auseinandersetzung hin.

9. Juni 2017

Volksabstimmung - "das ist für uns ein normaler Vorgang wie Zähneputzen...

...ein Interview von Brigitte Krenkers mit Daniel Häni über direkte Demokratie für die Aktion "ich will abstimmen".

24. Februar 2017

"Es geht um Freiheit in der Arbeit"...

...Interview mit Philip Kovce bei n-tv über das mit Daniel Häni gemeinsam verfasste "Manifest zum Grundeinkommen". Siehe auch den Bericht der Schweizerischen Handelszeitung.

19. Januar 2017

17. Januar 2017

"Soziale Zukunft" und "Manifest zum Grundeinkommen" - zwei neue Bücher...

...das erste wird von Philip Kovce herausgegeben, trägt den Untertitel "Das bedingungslose Grundeinkommen - Die Debatte" und soll gegen Ende Februar erscheinen, hier die Ankündigung:

"Wie wollen wir künftig miteinander leben und arbeiten? Diese Frage kommt auf den Tisch, wenn vom bedingungslosen Grundeinkommen die Rede ist. Die Idee ist aus den politischen Debatten nicht mehr wegzudenken. Spätestens seit der Volksabstimmung in der Schweiz 2016 wird sie weltweit diskutiert. Philip Kovce hat die wichtigsten Plädoyers namhafter Politiker, Sozialwissenschaftler und Gesellschaftsgestalter für und wider ein bedingungsloses Grundeinkommen versammelt. Der Band vermittelt einen überaus lebendigen Eindruck von einer der zukunftsweisendsten Debatten unserer Zeit."

Das zweite Buch wird als "Manifest zum Grundeinkommen" angekündgit, Verfasser sind Daniel Häni und Philip Kovce. Aus der Ankündigung:

"Das bedingungslose Grundeinkommen darf nicht länger nur eine schöne Idee sein. Daniel Häni und Philip Kovce beschäftigen sich seit Jahren intensiv mit diesem Thema und erklären mithilfe von Fakten und Geschichten, wie es den Menschen ermöglicht werden kann, freier zu leben und zu arbeiten.
Das Buch ist ein Manifest, das jeder, der die Diskussion um das Grundeinkommen bereits kennt, und jeder, der sie noch nicht wahrgenommen hat, gerne liest. Es bietet eine Zusammenfassung der wichtigsten Argumente – und führt den Leser dabei anhand von 95 Thesen lebendig in die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ein, mit Zahlen, Fakten, Emotionen, Modellbeispielen und Fallgeschichten.
Es dreht sich um die Frage, was Menschen arbeiten würden, wenn es dabei nicht in erster Linie um Geld ginge. Könnten nicht alle ihre Talente und Vorzüge viel freier entfalten, wenn sie finanziell unabhängiger davon wären? Muss das Überleben des Einzelnen an Leistung gebunden sein? Und wie würde sich die Gesellschaft verändern, wenn eine gesicherte Existenz ein Menschenrecht wäre?"

31. Dezember 2016

10. November 2016

25. Oktober 2016

5. Oktober 2016

"Gratis-Geld für alle Soll der Staat unser Leben finanzieren?"...

...eine Diskussionsrunde um Pro & Contra Bedingungsloses Grundeinkommen im Österreichischen Fernsehen Puls 4.