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12. Juni 2025

Feature zum Grundeinkommen im WDR

Siehe auch folgende Kommentare von uns:

- zum Pilotprojekt Grundeinkommen

- zu Ausführungen von Dominik Enste, Clemens Fuest, Andreas Peichl und vielen anderen

Da wir schon seit 2006 die Diskussion um ein Bedingungsloses Grundeinkommen in diesem Blog kommentieren, sind einige Beiträge zusammengekommen. Wer sich über die Debatte seitdem informieren will, kann den Blog auch nach Monaten durchsuchen.

13. März 2025

"Eigentum verpflichtet?"

Ein kurzes Gespräch mit Sascha Liebermann in der Sendung Neugier genügt des WDR am 13. März. Es geht hier insbesondere um die Frage, was unter "sozialer Verantwortung" von Unternehmen zu verstehen ist und welchen Zweck Unternehmen haben.


18. Mai 2020

"Corona bedroht Künstler: "Wir brauchen ein Grundeinkommen"

...darüber berichtete der WDR.

14. April 2020

24. April 2019

" Grundeinkommen in Deutschland – Utopie oder echte Alternative?"...

...ein Beitrag im Rahmen von "Aktuelle Stunde" im WDR. Interviewt wurde Claudia Cornelsen und Holger Schäfer (Institut der deutschen Wirtschaft)

19. November 2018

"Arm trotz Arbeit - Warum viele Frauen so wenig verdienen"...

...eine Dokumentation in der WDR-Reihe "Menschen hautnah", die deutlich macht, was sich jenseits der Statistik (siehe hier und hier) abspielt, wenn das einzelne Leben in den Blick genommen wird. Alle porträtierten Frauen versuchen, das Beste aus ihrer Situation zu machen und dennoch kommen sie kaum über die Runden. Aufällig ist, dass auch die Mütter in dieser Dokumentation der Erwerbstätigkeit einen hohen Wert beimessen, obwohl sie zugleich erfahren, was das für das Familienleben bedeutet. Was würden sie tun, wenn es ein Bedingungsloses Grundeinkommen gäbe und die anderen Seiten des Lebens ernster genommen würden?

4. Dezember 2017

6. April 2017

Bündnis Grundeinkommen auf dem Stimmzettel für NRW Landtagswahl 2017...

...das meldete der WDR. Siehe auch die Pressemitteilung des Bündnis Grundeinkommen.

Der Landesverband Niedersachsen von Bündnis Grundeinkommen hat schon 2056 Unterstützerunterschriften für die Bundestagswahl gesammelt. Bestätigt sind bislang 1079.

8. November 2016

"Zukunft der Arbeit" in der ARD - weitere Beiträge zum Grundeinkommen

28. Juli 2016

"Frohes Schaffen. Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral" - zum Gedenken an Konstantin Faigle

Am 16. Juni 2016 ist Konstantin Faigle, Regisseur und Drehbuchautor, verstorben. Mit seinem Film "Frohes Schaffen. Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral" (Website zum Film) griff er die Frage auf, was Arbeit ist und wie es heute schon anders sein könnte, ohne in Großlösungen zu denken. Er nahm darin auch die Diskussion um ein Bedingungsloses Grundeinkommen auf. Der ZDF-Sendung Aspekte gab er ein Interview zum Film. Aus Anlass seines Todes sendet das ZDF den Film "Frohes Schaffen" am 1. August, danach ist er für eine Woche in der Mediathek zugänglich.

In einem aufschlussreichen Gespräch mit Christian Lindner, das er im Rahmen eines Beitrags für den WDR führte, befragte er ihn zu seinem Menschenbild und zum BGE. Die Widersprüche, die Lindner dabei erkennen lässt, sind für die Grundeinkommensdiskussion sehr aufschlussreich.


5. Juni 2016

Zahlreiche Artikel zum Bedingungslosen Grundeinkommen in den Medien - eine Auswahl

9. Mai 2016

7. Februar 2016

Grundeinkommen in den Medien - weitere Hinweise

WDR Tagesgespräch mit Dominik H. Enste, Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln

ZIB-Magazin ORF - Bedingungsloses Grundeinkommen im Gespräch

14. Januar 2016

Fremdkontrolle - Selbstkontrolle! Ausweg?

In einer Diskussionsveranstaltung, die vom WDR (WDR Forum Kultur) aufgezeichnet und am vergangenen Sonntag, dem 10. Januar, gesendet wurde, ging es unter anderem um die Frage, wie wir heute dem "Kreativitätsdispositiv" entgehen können, das neue Zwänge hervorgebracht habe. Viele interessante Fragen wurden angesprochen und Missstände sowie mögliche Auswege aus der Situation aufgezeigt. Auffällig war allerdings an der Diskussion, wie sehr an vielen Stellen so argumentiert wurde, als herrsche etwas über uns, das schon lange in uns eingedrungen sei, so dass wir nicht mehr von anderen kontrolliert werden müssen, sondern uns selbst kontrollieren. Das sei der Grund dafür, weshalb wir alle im Kreativitätsdispositiv gefangen seien. Es erzeuge einen Zwang zur Selbstoptimierung. Das sei eine neue Dimension - was so allerdings nicht stimmt, denn Gefolgschaft in Herrschaftsverbänden oder sozialen Milieus war immer auch vom Legitimitätsglauben an eine normative Ordnung abhängig. So erklärt sich die Gefolgschaft für das Regime der DDR genauso wie die für das Dritte Reich.

In der gegenwärtigen Diskussion wird sich für die Dispositivitäts-These auf Theorien von Michel Foucault bzw. im konkreten Zusammenhang auf die von Andreas Recktwitz berufen. Es geht, so auch in der Podiumsdiskussion, darum, diese Zwänge aufzubrechen, hieß es mehrfach. Wenn etwas aufgebrochen werden soll, setzt das voraus, dass es aufgebrochen werden kann. Dann aber ist es kein unabänderlicher Zwang, der über uns herrscht, es ist auch kein hermetisches Gefängnis, aus dem sich nicht heraustreten lasse. Es wäre also nötig, sich zu fragen, woher die Bedeutung dessen rührt, was in der Diskussion als Zwang gedeutet wurde, wenngleich manche Beiträge erkennen ließen, dass sie sehr wohl die Gründe dafür in der Ausrichtung der Bildungspolitik am Arbeitsmarkt erkannten.

Schaut man sich z. B. Dokumente zur "kulturellen Bildung" an, um die es auf der Tagung ging, in deren Rahmen die Podiumsdiskussion stattfand, dann fallen die programmatischen Ziele auf, die formuliert werden. Kulturelle Bildung soll doch wieder alle erreichen, dazu müssen alle Kinder da sein. Es wird vor allem in der Logik von Einrichtungen gedacht, nicht aber zuerst einmal in der von Freiräumen zur Selbstbestimmung, derer es bedarf, um sich auf etwas einlassen und gleichermaßen auch sich ihm verweigern zu können.

Allzu deutlich wurde anhand mancher Ausführungen, wie sehr die Probleme, um die es ging, auf sehr bestimmten Vorstellungen davon beruhen, worin ein gutes und richtiges Leben zu bestehen habe. Will man aus diesen Vorstellung hinausgelangen, muss an einer Stelle angesetzt werden: an der Erwerbsfixierung. In ihr hätte man eine Erklärung für manches der Symptome, die Gegenstand der Diskussion waren. Meine Versuche, darauf hinzuweisen, stießen, so mein Eindruck, jedoch auf wenig Resonanz.

Siehe auch meinen Beitrag zur ersten Podiumsdiskussion zu dieser Tagung.

Interessante Dokumentationen zur Fragen der Bildungsprozesse und des Bildungswesens:
SRF Doku Unschooling
SRF Faszination Entwicklung
Remo Largo Bildungskongress 2013

Sascha Liebermann

29. November 2015

Volker Pispers zum Bedingungslosen Grundeinkommen

WDR 5 sendete am Samstag, den 28.11., die Radiofassung von Volker Pispers Programm "Bis neulich". Darin kam er auch auf das Bedingungslose Grundeinkommen zu sprechen. Hier der Ausschnitt, in dem es darum ging (Hier geht es zur ganzen Sendung bei Youtube). Die ganze Sendung ist noch 7 Tage beim WDR verfügbar. Auch andere Kabarettisten haben sich schon befürwortend zum BGE geäußert, so z. B. Anny Hartmann.

22. September 2015

"Kultur - koste es, was es wolle"...

Ab Minute 48 auch zum Bedingungslosen Grundeinkommen

18. September 2015

7. Mai 2015

"Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen"

In der Sendung Kirche im WDR (Rede als PDF) sprach Pfarrerin Silke Niemeyer zum 1. Mai und bezog sich auf eine häufig zitierte Wendung aus den Paulus-Briefen.

Ihren Ausführungen ist in vielerlei Hinsicht zuzustimmen - sie enden so:

"...Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen? Die Arbeiterbewegung hat die nötige Ergänzung gefunden und Paulus damit einen Dienst erwiesen: "Und weil der Mensch ein Mensch ist, drum braucht er was zu essen, bitte sehr.""

Recht hat sie, doch wie erhält er das Essen, unter welchen Bedingungen? Wie muss die Bereitstellung aussehen, das sie unseren Lebensbedingungen und -möglichkeiten entspricht (siehe auch hier und hier)? Wenn der Mensch als Mensch im Zentrum stehen soll, was immer nur in einem konkreten Gemeinwesen der Fall ist - wenn er also ein konkreter Mensch unter konkreten historisch-gewachsenen Lebenszusammenhängen ist und nicht ein Gattungswesen -, dann muss die Bereitstellung diesen Verhältnissen entsprechen. Und sie muss als erstes gebieten, dass er es erhält, weil er Mensch im oben genannten Sinne ist. Dann darf Erwerbstätigkeit als Gebot nicht an erster Stelle stehen, was sie aber tut, wenn die Existenzsicherung zur Notfall- oder Ausnahmeleistung wird, wie das in allen Systemen sozialer Sicherung der Fall ist. Sie gewähren Leistungen erst, wenn kein Erwerbseinkommen vorliegt oder erzielt wird. Genau an diesem Vorrang hält die Arbeiterbewegung jedoch bis heute fest und sie entspricht gerade nicht dem Menschenbild des Neuen Testaments, wenn man der Auslegung Bischof Knuths folgt. 


Wollen wir also damit ernst machen und den Menschen in den Mittelpunkt stellen, brauchen wir ein Bedingungsloses Grundeinkommen, das alle erhalten, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben. Alle dafür notwendigen Voraussetzungen sind vorhanden: Staatsbürger erhalten es und Personen mit Aufenthaltstitel (welcher genau, wäre zu definieren). Weder bedarf es eines Systemwechsels dazu, noch eines neuen Menschen.

Sascha Liebermann

24. März 2015

Weitere Mitstreiter für ein Bedingungsloses Grundeinkommen im Kölner Treff?


In der Sendung Kölner Treff des WDR-Fernsehens war Michael Bohmeyer zu Gast und wurde zu seiner Aktion mein-grundeinkommen befragt. In der Runde stieß das Grundeinkommen auf wohlwollende Unterstützung, vielleicht sind damit weitere Mitstreiter dazu gekommen, die an prominenter Stelle dafür werben werden. - Kürzlich hatte ich ein Interview von Michael Bohmeyer kommentiert, in dem er sich in meinen Augen auf missverständliche Weise von der "klassischen Grundeinkommenscommunity" abgegrenzte. Er erwähnte darin auch "Kritik" an seiner Aktion, die er, so konnte man das verstehen, für nicht angemessen hielt, obwohl er sowohl in dem Interview als auch in der Sendung des WDR den Lotteriecharakter seiner Aktion deutlich machte. In einer Lotterie steht nicht die Würde des Menschen im Zentrum, sondern die dem Zufallsprinzip folgende Bestimmung von Gewinnern und Verlierern. Es wäre nicht gewagt zu behaupten, dass dies genau das Gegenteil davon ist, was ein BGE erreichen will.

Sascha Liebermann

29. Oktober 2013