Posts mit dem Label Michael Opielka werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Michael Opielka werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

10. November 2025

Isö-Podcast Folge 2: Existenzminimum

19. November 2024

2. November 2021

"Grüne Jugend droht mit Ablehnung der Ampel"

11. Oktober 2021

Innovationsfreundliche Sozialpolitik mit Bürgerversicherung und Grundeinkommen

6. August 2021

"Warum nur Technikutopie und keine Sozialutopie?"

5. August 2021

Freiheit (Sicherheit und Verantwortungszumutung) und Flexibilität - durch Grundeinkommen -

12. Juli 2021

Anhörung Ausschuss Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag

3. Mai 2021

In der Tat "basisdemokratisch" auf der einen, gegen Volksentscheide auf der anderen Seite

4. März 2021

"Grundeinkommen wäre langfristig viel effektiver" als Vermögenssteuer

23. November 2020

"Garantiesicherung lockert, doch scheut überfällige Reform Richtung Bürgerversicherung"

20. Oktober 2020

"Garantieeinkommen und sozialer Arbeitsmarkt" - eine Veranstaltung auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie...


...und erstaunlich wenige Teilnehmener, wenn man bedenkt, wie weitreichend das Thema Grundeinkommen ist. In der Soziologie scheint das nicht viele zu interessieren, das ist doch erstaunlich. Hier geht es zum Programm der Veranstaltung.

Sascha Liebermann

19. Oktober 2020

"Die Zukunft des Grundeinkommens Was es kostet, was es nützt" - Vortrag mit Michael Opielka, am 7.10.2020, in Linz (Österreich)

Das gesamte Programm der Vorlesungsreihe finden Sie hier.

7. September 2020

Ehrbare Erwerbstätige vs. Arbeitslose - mit Grundeinkommen gäbe es dieses Problem so nicht


7. August 2020

Erbschaftssteuer und Grundeinkommen


"Was ist ein Grünes Grundeinkommen?" - Gespräch mit Michael Opielka...

...in der Reihe Sommer-Talk des Grünen Netzwerk Grundeinkommen. Hier geht es zum Gespräch. Michael Opielka engagierte sich schon in den 1980er Jahren für ein Garantiertes Grundeinkommen und hat seitdem dazu auch veröffentlicht. Er kann als ausgewiesener Kenner der Diskussion gelten.


17. Juni 2020

Erst die Richtungs- bzw. Gestaltungsfrage, dann die Technik - treffende Anmerkung von Michael Opielka...


...nur dann kommt man über das Bestehende hinaus, innerhalb dessen verschiedene Absicherungsansprüche mit Bezug zu Erwerbsaktivitäten vorgehalten werden und Nicht-Erwerbstätige auf "Hartz IV" verwiesen werden.

Sascha Liebermann

5. Juni 2020

"Wohin mit dem vielen Geld? Über die fehlende grüne Richtung der Post-Corona-Ausgaben"...

...ein Kommentar von Michael Opielka zu aktuellen Lage der Grünen und einer Einordnung, woher das rühren könnte.

11. Mai 2020

Entscheidende Frage: Weshalb wird überhaupt "gearbeitet" und was verändert BGE diesbezüglich? Davon hängt alles ab...


..."Armutsfallentheorem" ist unterkomplex, siehe schon vor vielen Jahren dazu z. B.:

Zur Kritik des Armutsfallentheorems (Ronald Gebauer und Hanna Petschauer)
Die Arbeitslosigkeitsfalle vor und nach der Hartz-Reform (Georg Vobruba und Sonja Fehr)
Fordern statt Fördern? – Nein! Wege aus Arbeitslosigkeit und Armut erleichtern (Ronald Gebauer)
Arbeit gegen Armut. Grundlagen, historische Genese und empirische Überprüfung des Armutsfallentheorems (Ronald Gebauer)

Standardisierte Daten führen hier nicht weiter (siehe Gebauer/ Petschauer), handlungsleitende Überzeugungen müssen rekonstruiert statt phantasiert werden, um zu sehen, worin denn überhaupt Veränderungen durch ein BGE bestehen könnten. "Anreize"(siehe auch hier) - ebenso missverständlich, eine black box, schon bei George Herbert Mead thematisiert. Wirkung der Normativität von Erwerbstätigkeit wird unter- und überschätzt zugleich. Auch die Begrifflichkeit, mit der Handeln und Handlungsmotivierungen bestimmt werden, muss auf den Prüfstand. Hilfreich sind Untersuchungen wie z. B. diese von Ute Fischer. Abgesehen davon ist Bedingungslosigkeit schon heute Voraussetzung der politischen Ordnung, das wird allerdings oft übersehen.

Sascha Liebermann

16. Juli 2019

15 Jahre Netzwerk Grundeinkommen - Anfänge der erneuten Grundeinkommensdiskussion

Das Netzwerk Grundeinkommen wurde vor 15 Jahren gegründet und hat aus diesem Anlass vier der fünf Gründer um eine Einschätzung gebeten, die zugleich Rückblick auf die Entstehung und die Entwicklung der Debatte sind. Beiträge von Birgit Zenker, Michael Opielka und Katja Kipping liegen vor, Wolfram Otto verstarb in 2018, der Beitrag von Ronald Blaschke folgt (update 16.7.: er steht nun auch online). Über diese Gespräche hinaus wäre es sicher auch interessant, einmal zu erfahren, welche Erfahrungen weitere ehemalige Mitglieder des Netzwerkrates in ihrer Amtszeit gemacht haben (Kritik wurde immer wieder einmal geäußert), welche Herausforderungen sich boten, welche Schwierigkeiten es gab - da Michael Opielka diesbezüglich Kritik übt.

Was an Opielkas Antworten deutlich wird, ist, wie wichtig eine öffentliche Debatte in alle Richtungen ist, denn davon wird es abhängen, ob es je ernst wird mit einem BGE. Das zeigen die vergangenen 15 Jahre schon, denn heute ist ein Grundeinkommen - sehen wir einmal von der Ausgestaltung ab - die hervorstechende Alternative zur bestehenden Erwerbszentrierung des Sozialstaats. Ob es tatsächlich nur an der "Hartz"-Gesetzgebung lag, dass die Diskussion einen neuen Aufschwung erlebte, wie Opielka schreibt, sei dahingestellt. Sie war womöglich mehr Anlass als Grund, sicher aber verbindet sie sich mit anderen Entwicklungslinien, die auf Widersprüche zwischen Sozialstaat und Demokratie, pädagogisierender Entmündigung und tatsächlicher Autonomie im Sinne von Mündigkeit zurückgehen (siehe auch hier) - entscheidend sind hier Stichworte wie "Aktivierung" und "workfare".

Dass nach der Jahrtausendwende etwas in der Luft lag, dafür spricht, dass verschiedene Personen sich an der Befeuerung der erneuten Diskussion beteiligten, ohne sich abgesprochen zu haben oder sich gar zu kennen. Da waren z. B. die Gründer des Netzwerks, aber auch Götz W. Werner, das Manifest der Gruppe "Gutes Leben" (u.a. mit Antje Schrupp und Ina Praetorius). Wir begannen unser Engagement in 2003, traten mit der Website und Plakatierungsaktionen im Winter 2003 an die Öffentlichkeit und wussten von den Aktivitäten anderer nichts, obwohl wir uns in akademischen Zusammenhängen zum Grundeinkommen zuvor geäußert und umgetan hatten. Von daher waren uns Helmut Pelzer bekannt (siehe auch hier), mit dem wir wiederholt diskutierten. Ute Fischer wirkte an der Überarbeitung des Ulmer Bürgergeldmodells mit.

Sascha Liebermann

11. Juli 2019

"Das Grundeinkommen im Zukunftslabor" - Michael Opielka zum Projekt in Schleswig-Holstein