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23. Juni 2024

"...wenn ich mich nicht zehn Jahre lang um meine Mutter gekümmert hätte..."

Die Verschriftung entspricht nicht dem Wortlaut des Beitrages.

30. Mai 2024

"Noch einmal zur Rente"

6. Mai 2024

Rente - "Da kollabiert nichts"

25. Oktober 2022

"Armut unter Rentnern wächst"...

 ...darüber berichtet die tagesschau. Siehe unsere früheren Beiträge dazu hier.

29. September 2022

19. Mai 2022

Rente mit 70 - Blick aus einer Arztpraxis darauf

4. November 2021

"Arbeiten bis zum Umfallen" - Sondierungspapier auf ausgetretenen Pfaden...

 ...ohne die Folgen zu benennen. Wenn nun noch mehr Bürger mit dem Ziel Vollzeit in den "Arbeitsmarkt" "integriert" werden sollen, wie es in der Diskussion um die Steigerung der Erwerbsquote häufig heißt, um eine auskömmliche Rente zu erzielen, heißt das praktisch: für das Leben ohne Erwerbsarbeit bleiben Schlaf, Frühstück und Abendessen sowie das Wochenende, der Urlaub und die Feiertage.

Meine früherer Kommentar hierzu.

Sascha Liebermann

9. August 2021

"Die Rente mit 70 ist eine gestrige und ungerechte Idee"...

 ...schreibt Thomas Straubhaar auf Die Welt und weist daraufhin, dass die Lebenserwartung im Verhältnis zum Einkommen steht, so dass statistisch betrachtet diejenigen mit weniger Einkommen auch einen kürzeren Rentenbezug haben. Insofern laufe eine Erhöhung des Renteneintrittsalters - was schon oft in den letzten Jahren aus demselben Grund kritisiert wurde - auf eine Ungerechtigkeit hinaus, denn untere Einkommensschichten mit geringerer Lebenserwartung müssen den Renteneintritt noch weiter nach hinten verschieben, obwohl sie zugleich statistisch betrachtet früher sterben.

Straubhaar legt dar, dass abgesehen von dieser Ungerechtigkeit auch fragwürdig ist, ob das ökonomisch sinnvoll ist, wenn der Wandel der Arbeitswelt betrachtet wird. Lebensarbeitszeit müsse eher verkürzt, gesundheitsschädigende Erwerbsarbeit automatisiert werden.

Weshalb, diese Frage beantwortet Straubhaar nicht, wird also dennoch an der Bedeutung von Erwerbstätigkeit festgehalten, sie - wie auch Straubhaar erkennen lässt, wenn er von sinkender Wettbewerbsfähigkeit spricht - geradezu in Gegensatz zur Orientierung an Wertschöpfung gebracht?

Meines Erachtens hängt diese Denke mit einem beschränkten Begriff von Autonomie zusammen, der diese als etwas erachtet, das erst durch Erwerbstätigkeit gewonnen werde, durch "der eigenen Hände Arbeit", wie es oft heißt. Damit wird aus den Augen verloren, dass die Entstehung von Autonomie in Bildungsprozessen fundiert ist, die jeder Erwerbstätigkeit vorausgehen und diese erst ermöglichen. Wer "sozialen Zusammenhalt" bzw. "soziale Integration" vor allem wenn nicht gar ausschließlich über Erwerbsarbeit vermittelt sieht, muss in Schaffen und Bewahren von Arbeitsplätzen ein entscheidendes politisches Ziel sehen. Allerdings übersieht diese Haltung, dass die wirklich umfängliche "Integration" über einen Status geschieht, der gerade unverfügbar ist und ohne Vorbehalt gilt: Staatsbürgerschaft (und das Bekenntnis zu Bürgerrechten). Von ihm ausgehend wäre Sozialstaat zu entwerfen, der seine Leistungen weder von Erwerbstätigkeit abhängig macht, noch sie zum vorrangigen Ziel hat. Dann erst werden auch Leistungsformen ernst genommen, die heute unter den Tisch fallen - die sogenannte unbezahlte Arbeit.

Sascha Liebermann

10. März 2021

Die SPD, der Mindestlohn und die Rente - CDU allerdings nicht besser

Zum Verhältnis von BGE und Mindestlohn, siehe hier und hier. 

5. Januar 2021

15. Dezember 2020

14. Dezember 2020

"So viel Rendite bringt die gesetzliche Rente" - Unerwartetes aus der Wirtschaftswoche...

 ...ist hier zu lesen.

"Einige meinen, ihre Rentenbeiträge seien verlorenes Geld. Ein Irrtum. Eine aktuelle Studie zeigt nun, wie viel Rendite dabei herausspringen könnte. Die Ergebnisse sind überraschend."

3. Dezember 2020

"Ist die große Leerstelle der AfD bei der Rentenfrage jetzt mit Antworten beseitigt worden?"...

 ...ein aufschlussreicher Kommentar von Stefan Sell zu den Rentenvorschlägen der AfD. So muss man es machen, wenn man heiße Luft von substantiellen Vorschlägen unterscheiden will.

Sascha Liebermann

13. November 2020

"Dauerstress statt Ruhestand" - ganz gleich, was die Statistik sagt, wieder ein Symptom für Zielungenauigkeit...

 ... zeigt diese Dokumentation im ZDF (siehe auch diese hier). Selbst wenn das Phänomen abnehmen würde, änderte das nichts daran, dass Bürger durch das Raster des komplexen Sozialstaates fallen. Das hat auch mit der Ziel-Ungenauigkeit der Leistungen zu tun, was viele nicht wahrhaben wollen (siehe hier).

Siehe auch den Beitrag von Stefan Sell zur Überschuldung bei Senioren.

Sascha Liebermann

24. August 2020

"Jede zweite Rente liegt unter 1000 Euro"...

...meldet n-tv mit Bezug auf Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Siehe dazu auch die Angaben im Statistischen Jahrbuch 2019, Kap. 8. Bedenkt man die nicht selten vorgebrachte Kritik gegen ein BGE in Höhe von 1000 Euro, stellt sich dies doch angesichts solcher Beträge etwas anders dar. Das soll natürlich nicht heißen, dass ein BGE nicht höher ausfallen kann, es werden nur die Relationen deutlich.

Sascha Liebermann


27. März 2020

13. März 2020

Ein weiteres Beispiel: Aktien vs. Bedingungsloses Grundeinkommen

Auf den Nachdenkseiten weist Albrecht Müller darauf hin, wie vor wenigen Wochen noch u.a. von der Börsenjournalistin Anja Kohl Aktien als gute Anlageform beworben wurden. Aber gut wofür? Betrachtet man die Entwicklung des Deutschen Aktienindexes erkennt man schnell die Schwankungen ganz besonders nach 1980. Wer jedoch von dieser Anlageform abhängig ist, um sein regelmäßiges Auskommen zu sichern, hätte in einer Abwärtsbewegung der Börse wie jüngst schnell das Nachsehen. Dagegen ist die Rente besser gefeit, ein Bedingungsloses Grundeinkommen wäre aber noch weitreichender, würde breiter wirken und langfristig - gerade in der jetzigen Situation.

Sascha Liebermann


5. Dezember 2019

"Meine alljährliche Renteninformation"...



Siehe auch den Bericht darüber im stern.

29. Oktober 2019