Posts mit dem Label Grundrente werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Grundrente werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

16. August 2024

"Die Grundrente, was ist das eigentlich"...

...ein Beitrag Johannes Geyers, der den Unterschied zwischen der vor einigen Jahren eingeführten Grundrente in Deutschland und echten Mindestrenten erläutert.

Es sei erwähnt, dass auch ein Bedingungsloses Grundeinkommen als Grund- bzw. Mindestrente zu verstehen wäre, allerdings von der Wiege bis zur Bahre.

Sascha Liebermann

8. November 2021

"Cappuccino für alle – was die Holländer bei der Rente besser machen"...

 ...höheres Rentenniveau, eine echte Grundrente, die von Erwerbstätigkeit unabhängig ist und nicht mit der Grundsicherung im Alter vergleichbar ist. Voraussetzung dafür ist allerdings, zwischen dem 15 und 65 Lebensjahr 50 Jahre in den Niederlanden gelebt zu haben. Einen Beitrag zum niederländischen System finden Sie hierhierhier und hier.

18. Februar 2021

"Trotz 45 Jahren Beschäftigung Menschen droht 'Lawine der Altersarmut'"...

 ...das berichtet n-tv. Im Beitrag wird darauf hingewiesen, dass diesem Problem mit der "Grundrente" begegnet werde, der Paritätische Wohlfahrtsverband schlägt eine Mindestrente vor - beide denken an Erwerbstätige, die anderen erhalten Grundsicherung. Sind diejenigen, die das bestehende Sozialstaatsgefüge verteidigen nicht dieselben, die immer verkünden, "Arbeit" müsse sich "lohnen"?

Siehe auch frühere Beiträge von unserer Seite zur Frage der Altersarmut.

Sascha Liebermann

4. Januar 2021

Es sind eben die einen doch "etwas Besseres" (ab 33 Beitragsjahren) als die anderen

Weitere Informationen dazu bietet Zeit Online und die Deutsche Rentenversicherung. Siehe unsere früheren Beiträge zur Grundrente hier.

11. August 2020

"Wir wollen Respekt und Anerkennung" - etwa wie mit der Grundrente?


Sascha Liebermann

7. Juli 2020

Mindestlohn schützt nicht vor Altersarmut - Erwerbstätigkeit auf Mindestlohnniveau unter der Armutsgrenze


6. Juli 2020

"Grundrente behebt Altersarmut kaum"...

...ein Interview mit Johannes Geyer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.

Siehe frühere Beiträge zu diesem Thema hier.

29. Juni 2020

Anerkennung oder Verhöhnung? - Grundrente ab 35 Beitragsjahren!


4. März 2020

Grundrente ist Rentenzuschlag...

...laut Rolf Winkel auf biallo. Im Beitrag werden auch Details dargelegt.

20. Februar 2020

"Lebensleistung verdient Anerkennung" - nein, Leben verdient Anerkennung

Es ist ein Hohn, was mit der beschlossenen Grundrente für eine Botschaft ausgesandt wird:

"Wer jahrzehntelang in die Rentenversicherung eingezahlt hat, soll im Alter auch etwas davon haben. Mit der Grundrente sorgt die Bundesregierung dafür, dass sich die Menschen darauf verlassen können. Das Kabinett hat nun das Grundrentengesetz beschlossen." (Bundesregierung)

Wer weniger eingezahlt hat, soll davon weniger bis nichts haben - als reduziere sich die Lebens-"Leistung" auf Erwerbsbeiträge, als sei Leistung überhaupt entscheidend dafür, Leben um seiner selbst willen anzuerkennen. Das geht natürlich nicht abstrakt, es muss immer konkret geschehen, dann ist es der Lebenszusammenhang eines politischen Gemeinwesens, der diese Anerkennung vollziehen kann im Rahmen seiner Verfasstheit, d. h. die Dazugehörigen, das sind die Staatsbürger müssen sich selbst gegenüber diese Anerkennung vollziehen. Von dort ableiten lässt sich dann auch die Anerkennung derer, die nicht Staatsbürger sind, aber ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben. Eine einfache Antwort auf eine grundsätzliche Frage - genau das ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Wirklich eine Antwort und keine Verhöhnung.

Sascha Liebermann


19. Februar 2020

"Weil daran alles falsch ist"...

...Franz Ruland zur Grundrente und ihren Widersprüchen in Der Tagesspiegel.

31. Januar 2020

Was liegt zwischen 35 Beitragsjahren und Nichtstun? Die Vorstellungen der SPD


Und wieder werden Erwerbstätige - es fehlt nur noch die Bemerkung: hart arbeitende und fleißige - gegen andere ausgespielt. Als sei es so, dass diejenigen, die weniger als 33 bzw. 35 Beitragsjahre vorzuweisen haben, nie gearbeitet hätten. Es soll wohl erst gar nicht der Verdacht aufkommen, es könne jemand etwas Unverdientes erhalten.

Frühere Kommentare zu Ausführungen Carsten Schneiders finden Sie hier.

Sascha Liebermann


4. Dezember 2019

Grundrente als Einsteig zum Bedingungslosen Grundeinkommen - realistische Einschätzung oder Menetekel?

Laut Husumer Nachrichten hat Prof. Raffelhüschen, Volkswirt an der Albert Ludwig Universität Freiburg, auf Einladung der Kreishandwerkerschaft Nordfriesland-Nord einen Vortrag über das Konzept der Grundrente gehalten und diese Prognose abgegeben. Sie wird gewiss pessimistisch ausgefallen sein, denn vom BGE hält Raffelhüschen nichts oder bislang hatte er davon zumindest nichts gehalten. Die Grundrente allerdings als Einstieg zu deuten, ist ziemlich gewagt, bedenkt man, wer sie überhaupt in Anspruch nehmen können wird (Mindestbeitragzeit: 35 Erwerbsjahre). Eher geht es dabei wohl um eine Mindestrente für eine Gruppe mit klaren Bezugsbedingungen - also nur eine sehr begrenzte Mindestrente. Aber, warum nicht ein - aus Raffelhüschens Sicht - Menetekel an die Wand malen.

Die Kreishandwerkerschaft ist offenbar Mitglied im Deutschen Handwerkskammertag. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks ist aufgeschlossen, wenn es um ein Bedingungsloses Grundeinkommen geht, das zeigte mir eine Veranstaltung, zu der ich vor zwei Jahren eingeladen war.

Sascha Liebermann

26. November 2019

13. November 2019

"Wer ein Leben lang gearbeitet hat, der darf nicht in Armut fallen" - die anderen schon?

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk, in dem es um die von der SPD vorgeschlagene Grundrente ging, äußerte sich Dietmar Bartsch (Die Linke) wie zitiert. Zugleich aber verwies er auf die "solidarische Mindestrente", die Die Linke vorschlägt, mit der ein Mindesteinkommen für Rentner geschaffen werden soll, das gerade nicht beitragsabhängig ist. Während beim obigen Zitat der Eindruck entsteht, dass diejenigen, die nicht "ein Leben lang gearbeitet" haben ruhig in Armut fallen könnten, steht der Vorschlag einer Mindestrente dem gerade entgegen. Wie kommt Bartsch dann dazu, etwas anderes zu sagen als Die Linke fordert? Es ist womöglich die beharrende Vorstellung, dass Würde eben doch erst verdient werden muss und nicht vorbehaltlos gilt. Wenn sie erst verdient werden muss, lassen sich auch gut "hart arbeitende Menschen" (siehe auch hier und hier) von anderen nicht hart arbeitenden unterscheiden. Über die gar nicht arbeitenden "Menschen" reden wir erst gar nicht. Um die steht es noch schlechter.

Sascha Liebermann

12. November 2019

"Aus Respekt vor der Lebensleistung"? - Eine Verhöhnung all derer, die unter der Beitragszeit liegen...

...das ist die "Grundrente", von "Respekt" kann keine Rede sein.

Sascha Liebermann 

24. September 2019

"Die Altersarmut kommt" - und immer dieselben Empfehlungen...

...um dieser Entwicklung zu begegnen, das ist der Fall in Alexander Hagelükens Beitrag in der Süddeutschen Zeitung (siehe auch den Kommentar dazu auf den Nachdenkseiten). Als Gegenmaßnahme wird zu Beginn der Vorschlag einer Grundrente zitiert, der allerdings nur Personen mit 35 Beitragsjahren zustehen soll, also nur wenige erreicht. Die anderen hätten das nachsehen. Hagelüken kommt auch auf "verdeckte Armut" zu sprechen, in der auch das Phänomen nicht in Anspruch genommener Leistungen zum Ausdruck kommt, weil Betroffene der Stigmatisierung ausweichen. Und dann? Zum Schluss dann die üblichen Empfehlungen:

"Andere Industrieländer haben längst eine Grundrente. Deutschland braucht sie auch. Noch besser als die nachträgliche Reparatur von Altersarmut wäre allerdings, vorzubeugen. Mehr Qualifikation, stärkere Gewerkschaften und mehr Berufschancen für Mütter bewirken, dass Altersarmut erst gar nicht entsteht."

Als sei mehr Qualifikation die Garantie für Einkommen - als gäbe es nicht Hochqualifizierte im Niedriglohnsektor, als gäbe es nicht Akademiker, die wahlweise über- oder unterqualifiziert sind, als gäbe es keine Altersdiskriminierung am Arbeitsmarkt. Darüber hinaus und ganz abgesehen von der Erwerbszentrierung: Weshalb sollte die Perspektive für Eltern nicht sein, ihnen maximal Möglichkeiten zu verschaffen, die sie frei von Vereinnahmungen darüber entscheiden lassen, wie sie sich der Aufgabe Elternschaft stellen wollen? Dazu taugen Hagelükens Empfehlungen nicht, überhaupt fallen die Haushaltstätigkeiten unter den Tisch. Wie üblich, könnte man sagen, es gibt eben Leistung und Leistung, die eine zählt etwas, für die andere gibt es warme Worte.

Sascha Liebermann

8. Juni 2019

"Die erneut in Aussicht gestellte „Grundrente“ jenseits ihrer Sinnhaftigkeit, aber diesseits von Fehlfinanzierung und Luftbuchungen"...

...ein Beitrag von Stefan Sell über eine in Deutschland fehlende Grundrente, die nicht einer Fürsorgeleistung entspricht, und die es in anderen Ländern längst gibt. Siehe auch unseren jüngeren Beitrag dazu hier. Dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen genau diese Funktion auch übernehmen könnte, dazu fällt leider kein Wort, Sell hat sich bislang dazu stets skeptisch geäußert, siehe hier.

Sascha Liebermann

26. April 2019

26. Februar 2019

"Debatte zur Grundrente. Der Ärger der Frauen" - treffend weisen...

...die Schilderungen in einem Beitrag auf Spiegel Online darauf hin, wo die Problematik der Grundrente liegt, die Hubertus Heil vorgeschlagen hat. Noch deutlicher aber wird, welche Folgen die Überbewertung von Erwerbstätigkeit und die Geringschätzung von Haushaltstätigkeiten hat.

Siehe dazu auch hier und hier.